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Klöckner & Co weiteres Vorpreschen als globaler Konsolidierer


11.05.2011
SRH AlsterResearch

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Oliver Drebing, Analyst von SRH AlsterResearch, empfiehlt die Aktie von Klöckner & Co (ISIN DE000KC01000 / WKN KC0100) weiterhin zu kaufen.

Möge auch die gerade unter Dach und Fach gebrachte Übernahme von Macsteel Service Centers USA (MSCUSA) als Höhepunkt in den Klöckner & Co-Unternehmenskalender 2011 einzutragen sein - eine wirkliche Verflachung des Newsflow drohe nicht. So habe Klöckner & Co zunächst mit dem am 6. Mai vermeldeten Sprung nach Brasilien nachgesetzt. Der heute präsentierte Zwischenbericht habe über den Erwartungen liegende Zahlen enthalten. Zugleich würden die Jahresziele deutlich heraufgeschraubt. Und weil die Ambitionen damit noch nicht gestillt seien, kündige das Management für den Sommer eine Kapitalerhöhung um bis zu 50% an.

Den Schwung für die globale Expansion hole sich das Unternehmen über die hervorragende operative Entwicklung. Der Volumenabsatz habe sich um 27% gegenüber Vorjahr steigern lassen, der Umsatz sei auf 1,587 Mio. EUR ausgeweitet worden (+51% zum Vorjahr; AlsterResearch-Prognose: 1,600 Mio. EUR). Bei einem operativen Ergebnis (EBITDA) von 104 Mio. EUR (AlsterResearch-Prognose: 98 Mio. EUR) und einer Marge von 6,6% habe sogar an die Rekordmarken des Q2 2010 angeknüpft werden können, als ein operatives Ergebnis von 100 Mio. EUR eingefahren worden sei.


Ein solches Erfolgserlebnis habe das Management eigentlich erst für das jetzt laufende Quartal (Q2 2011) in Aussicht gestellt. Die augenblicklichen Marktkräfte würden für den nötigen operativen Auftrieb sorgen, um für das gesamte erste Halbjahr 2011 mit erstklassigen Ergebniszahlen aufwarten zu können. Darüber hinaus kommuniziere Klöckner & Co nunmehr für das Gesamtjahr eine angestrebte Umsatzausweitung von mehr als 25% (bisher: mehr als 10% gegenüber 2010).

Ihre Schätzungen für 2011 würden die Analysten im Kontext der starken operativen Entwicklung anheben, zudem auch unter Berücksichtigung der Akquisition von Frefer, Brasiliens drittgrößtem unabhängigen Stahlund Metalldistributeur. Sie würden für das Gesamtjahr nunmehr ein operatives Ergebnis von 404 Mio. EUR und ein EPS von 2,26 EUR (bisher: EBITDA-Prognose 370 Mio. EUR, EPS-Prognose 1,93 EUR) erwarten. Im 1. Halbjahr werde zumindest die Basis für ein Überschreiten der EBITDA-Zielmarge von 6% gelegt (Vorgabe für das Gesamtjahr 2011 und auch mittelfristige Zielformulierung).

Eine Kapitalerhöhung von bis zu 50% solle die nunmehr aufgebrauchte Akquisitionskasse auffüllen. Die jetzt weitgehend abgeschlossene Transaktionstätigkeit in Nordamerika sei aus einem Zwang zur Größe heraus erfolgt, um ein Gegengewicht zur bereits konsolidierten Herstellerseite herauszubilden. Den eigentlichen Sprung auf den Wachstumszug stelle der eingeleitete Markteintritt in den Schwellenländern dar. Vor den Übernahmen von MSCUSA und Frefer habe Klöckner & Co einen für externes Wachstum vorgesehenen Finanzierungsspielraum von 700 Mio. EUR verfügt, eine Größenordnung, die auch als Ausgangsbasis für die weiteren Akquisitionsschritte angestrebt werden dürfte.

Nach dem MSCUSA-Erwerb habe Klöckner & Co die Finanzkraft zunächst als ausreichend bezeichnet, um eine weitere große Übernahme ohne Kapitalerhöhung durchführen zu können. Die mit Frefer verbundene Inanspruchnahme würden die Analysten auf 80 Mio. EUR schätzen. Die Kapitalerhöhung sei logische Konsequenz der innerhalb der Expansionsstrategie doch großen MSCUSA-Transaktion. Auch wenn zudem die Wachstumsfinanzierung über den Kapitalmarkt grundsätzlich als Bestandteil der Strategie betont worden sei, würden die Analysten von ihrer Warte aus ein leichtes Abweichen gegenüber der bisherigen Kommunikation wahrnehmen.

Angesichts der vorgezeichneten Wachstumsstrecke bestätigen die Analysten von SRH AlsterResearch ihr Anlageurteil "kaufen" für die Klöckner & Co-Aktie, die bevorstehende Kapitalerhöhung hindert sie an einer Anhebung des Kursziel von aktuell 30 EUR. (Analyse vom 11.05.2011) (11.05.2011/ac/a/d)




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